Days of Future Past: Rogue Cut

Am 29. April 2016 in film

Während alle Welt Team Captain America oder Team Iron Man in Civil War anfeuert, kehre ich, aufgrund einer selbst auferlegten Pause für neue Superhelden-Filme, zu einem meiner Lieblingsfilme des Genres zurück: Days of Future Past. Klingt geschummelt, ja. Eigene Regeln. Auslegungssache und so.

In der ursprünglichen Fassung gab es die gute Rogue nur einmal kurz zu sehen und so richtig sagen durfte sie nichts. In der, ihr zu Ehren, Rogue Cut genannten Neufassung ist sie … nun, ja … gefühlte zehn Minuten zu sehen und wirklich sagen tut sie immer noch nichts. Klar, sie taucht auch in späteren Szenen noch auf, die wohl auch noch entsprechend editiert wurden (ich habe vorher nicht noch einmal die Original-Fassung für einen direkten Vergleich geschaut), unterm Strich hat der Film für mich dadurch aber nicht großartig an Substanz gewonnen.

Das ist nicht wirklich schlimm, denn Days of Future Past ist neben The Winter Soldier nach wie vor meine Lieblings-Marvel-Verfilmung und ich freue mich schon auf neue, tolle Pietro Maximoff/Quicksilver-Szenen im neuen Apocalypse-Teil. Was? Ach so, die selbst auferlegte Superheldenfilm-Pause. Ja.

Eigene Regeln. Auslegungssache und so.

Noch etwas: Ich glaube ja, dass es nicht einmal der Nachfolger von Robert Downey Jr. als zukünftiger Iron Man so schwer haben wird, wie der arme Schauspieler, der in die Fußstapfen von Hugh Jackman als Wolverine treten muss.