Why Don't You Play In Hell?

Am 9. November 2014 in film

Ich liebe den Yakuza Film. Das schrieb ich an dieser Stelle im Netz schon oft. An dieser Stelle in Deutschland ist es allerdings auch gar nicht so einfach, legal an neue Werke dieses Genres mit entsprechenden Untertiteln heranzukommen. Wohl dem, der zumindest ein US-Konto in Cupertino hat, denn dort kommt alle Jubeljahre mal ein „Outrage“, ein „Outrage 2“ oder wie jetzt gerade, ein „Why don’t you play in Hell?“ heraus.

Der ist am schnellsten als japanische Fassung von „Schnappt Shorty“ zu beschreiben. Aber nur, wenn man sich Travolta und Co. auch in einem furiosen Finale aus fliegenden Körperteilen und Eimern voll computergenerierten Blut vorstellen kann. Eingebettet im eigenartigen japanischen Humor, auf einer Stufe, die meine Frau folgendermaßen beschrieb:

Man muss schon mindestens zehn Jahre japanisches Kino kennen, um überhaupt über diesen Humor so lachen zu können, wie wir das gerade tun.

Da hat sie wohl recht. Und vielleicht ist das der Grund, warum ich diesen Film überhaupt so sehr genossen habe: Nischenware, aber die Nische frohlockt.