Whiplash

Am 28. Februar 2015 in film

Whiplash mag nicht wie Birdman, Grand Budapest Hotel oder Boyhood mit Nominierungen zahlreicher Preise überhäuft worden sein, wohl aber war dessen Hauptrolle, Terence Fletcher, gespielt von J.K. Simmons, omnipräsent in den Medien und der heißeste Remix-Artikel dieser Tage. Von College Humor und Weird Al Yankowich bis Saturday Night Live schrie und fluchte Simmons als Fletcher bis die Stühle flogen. Ich verlinke diese Filmchen absichtlich nicht, denn so ein wenig hatte ich bei Whiplash dann schon das Gefühl, dass ich ihn bereits gesehen hatte. Natürlich besteht er aus weit mehr als nur einem sehr gutem J.K. Simmons aber irgendwie bezweifle ich, dass der Rest bei mir hängen bleibt. Irgendwann ist dann alles mit einem echten Knall zu Ende, will aber einfach nicht so recht aufhören. Die Dramaturgie hängt dann durch wie das Gesicht des gewatschten Miles Teller. Nur um zehn Minuten später noch einmal voll und bis zur Ermüdung mit allem aufzufahren, was geht. Puh.