Toca Town

Am 29. Juni 2014 in spiel

Toca Boca gehören zu den besten Entwicklern für Tablet und Smartphones. Ich kaufe alles von Toca Boca. Für meine Tochter. Aber insgeheim wünsche ich mir bei vielen ihrer Titel, sie würden noch einen kleinen Hauch Herausforderung einbauen, damit ich als Erwachsener ebenfalls so viel Spaß mit den Spielen hätte, wie unsere Tochter es hat. Denn sie sind astrein programmiert.

Der letzte Release, Toca Town ist die vorläufige Krone ihres Schaffens. Alle Figuren aus vergangenen Toca Spielen können hier immer und zu jeder Zeit aus einer Leiste ausgewählt und irgendwo in einer kleinen Stadt eingesetzt werden. Im Café, zuhause, im Park oder sogar in einer Polizeiwache. Dort können sie Dinge, die überall herum liegen, in die Hand nehmen, Sachen aufsetzen oder mit Objekten interagieren. Das alleine würde reichen, um Kinder glücklich zu machen. Ein riesiger Spielplatz mit diversen Puppenhäusern. Aber Toca Town kann mehr.

Viele Dinge können kombiniert werden. Zum Beispiel, um Essen zu kochen. Reis aus dem Restaurant und Garnelen aus dem Supermarkt ergeben zusammen Sushi. Teig und Tomaten werden zu Pizza. In einem Gashapon-Automaten gibt es Sammelfiguren oder auch mal eine DVD, die dann in einem DVD Spieler eingelegt werden kann. Und so weiter und so fort. All das bringt nichts, außer dem Gefühl, etwas herausgefunden zu haben. Und das macht Kinder verdammt glücklich und auch stolz.

Und das alles für eine Handvoll Euro. Klar, dass ich im Shop des Entwicklers längst die Kinder-Monster-Socken gekauft habe, um mein Gewissen zu besänftigen und diese talentierten Menschen noch einen Schritt weiter zu unterstützen.

Witzig: Eine der Gashapon-Figuren ist ein Ninja, wie ich ihn ziemlich genau so bereits in Toca-Mini, einer App aus demselben Haus, gebastelt habe. Damals wünschte ich mir, ich könne die Figuren in einem Regal sammeln. Bei Toca Town kann ich das jetzt. Toll!