Jason und Ryan

Am 12. Januar 2017 in prosa jasonstatham

Jason Statham sitzt schweigend, die Hände in den Schoß gehängt, in seiner Lieblings-Bar in Downtown Los Angeles an der Ecke einer langen Theke und starrt leicht gebückt auf seine Whiskey Cola. Es wirkt, als zähle er die vielen kleinen Blubberbläschen die da links und rechts an diesem einen Eiswürfel in seinem Glas aufsteigen. Gegenüber an der Ecke sitzt Ryan Gosling, ebenfalls schweigend, und blickt mit so etwas wie einem Mona Lisa-Lächeln auf einen unter der Decke befestigten Fernseher. Es läuft die Wiederholung einer Folge von „Glee“. Dort wird offenbar gesungen, aber zu hören ist nichts. Der Fernseher ist zugunsten eines Radios, das bereits seit Stunden unermüdlich lebhaften Jazz ausspuckt, auf stumm geschaltet. So wie Ryan und Jason. Letzterer wollte sich eigentlich mit diesem Keanu Reeves treffen, um ein für alle mal alle Streitigkeiten um „John Wick“ zu beseitigen. Aber seine Managerin hat da wohl irgendwas verwechselt und jetzt sitzt er hier mit Gosling und kommt mit ihm partout nicht auf einen Nenner, um auch nur ansatzweise so etwas wie eine Konversation entstehen zu lassen. Die Besitzerin der Bar erscheint hinter selbiger, eine Zigarette lässig im Mundwinkel verankert, greift zur Fernbedienung und schaltet „Glee“ weg. Ryan Gosling blickt sich zu ihr um und macht das „Drive“-Gesicht. Als auf dem alten Röhrenfernseher unter der Decke aber die Musical-Folge aus „Scrubs“ läuft, ist das Mona Lisa-Lächeln wieder da. Er unterbricht die Bemühungen seine Lederhandschuhe anzuziehen. Auch die Wirtin freut sich und lächelt leicht. Sogar der Jazz scheint zu frohlocken. Jason Statham dagegen wirkt, als wäre er nochmal gut vier bis fünf Zentimeter weiter in sich zusammengesunken. Er kommt jetzt fast mit den Lippen an den Strohhalm seines Getränks und sieht dabei ziemlich erbärmlich aus. Seine Managerin hat gesagt, er solle das nicht tun, aber im Moment geht es halt nicht anders. Wie konnte es so weit kommen? Liam Neeson ist schuld! Wenn der nicht wieder irgendwo irgendwelche Verwandte aus den Klauen irgendeines Mafia-Mobs befreien müsste, würde er sich jetzt schön mit ihm betrinken. Auch schweigend aber immerhin einvernehmlich und glücklich. Jason Statham holt tief Luft und stöhnt laut. Ryan Gosling schaut ihn an und kippt dabei den Kopf leicht nach links. Statham kneift die Augen zusammen und stellt sich einen Grapefruit-Löffel und die furchtbaren Dinge, die er damit anstellen könnte, vor. Die Wirtin schnippt ihre bis zum Filter aufgerauchte Zigarette irgendwo unter die Theke ins Nichts und schaltet erneut den Fernseher um. Es läuft die Musical-Folge von „Buffy“. Die Mona Lisa lächelt nach kurzer Unterbrechung wieder. Jason Statham, der daraufhin den Strohhalm seines Drinks erreicht hat, schlürft ausgiebig daran und trinkt ihn laut und in einem Zug aus. Mit einer Hand greift er danach in die Innentasche seiner Lederjacke und zieht einen Zehn-Dollar-Schein aus dem offiziellen „Fast & Furious“-Business-Portemonnaie heraus. Er richtet sich auf, wirft die Geldnote lässig neben das leere Glas auf der Theke, nickt bedächtig zu niemanden bestimmtes zum Abschied und verlässt zügig das Lokal. Ryan Gosling blickt ihm schweigend hinterher und kippt dabei immer wieder leicht mit dem Kopf wie ein Wellensittich. Die Wirtin zündet sich eine Zigarette an und richtet die Fernbedienung ein weiteres Mal auf den Fernseher. Es läuft eine Episode aus „How I Met Your Mother“, in der sich Barney Stinson gerade tanzend um eine Straßenlaterne schwingt und offenbar singt. Ryan Gosling lächelt … vielleicht.

Draußen auf der Straße, im geschäftigen, mittäglichen Treiben der Downtown Los Angeles steht Jason Statham vor einem Pantomimen, der ihn geknickt anschaut. Er zieht ein weiteres mal eine Zehn-Dollar-Note aus seinem Portemonnaie und wirft sie dem Künstler in den Hut. Dieser stellt daraufhin pantomimisch und höchst akkurat in knapp unter einer Minute den Plot der ersten drei „Transporter“-Filme nach. Den vierten lässt er sicherheitshalber aus. Jason Statham ist glücklich … vielleicht.

Stardew Valley

Am 2. Januar 2017 in spiel

Es ist Sonntag Vormittag an einem kalten Wintertag des alten Jahres. Ich habe es mir gerade mit dem MacBook im Lesesessel unseres Wohnzimmers gemütlich gemacht, als sich unser Kater obligatorisch und demonstrativ zwischen mir und dem Laptop auf meinem Schoß einrollt. Mir ist langweilig und ich würde gerne an der Playstation spielen, aber ich habe einen Fehler gemacht: Ich habe „Stardew Valley“ gekauft. Seitdem gehört unsere Playstation quasi meiner Frau. Als alter Fan der „Harvest Moon“-Spiele scheint sie, wie viele andere auch, genau auf dieses Spiel gewartet zu haben. „Stardew Valley“ ist eine Hommage, programmiert, vertont und gestaltet von einer einzelnen Person. Und dafür ist es erschreckend gut.

Wie schon bei „Harvest Moon“ übernimmt der Protagonist auch bei „Stardew Valley“ einen kleinen Hof des Großvaters und muss über die nächsten Jahre versuchen, diesen lohnend zu bewirtschaften und weiter auszubauen. Neben dem Bestücken und Pflegen von Feldern, gehören dazu später auch noch Nutztiere und der Ausbau der Hofproduktion mit allem, was dazugehört. Zu diesem Zweck muss das hart verdiente Geld umgehend wieder in Haus und Hof investiert werden.

Das soziale Leben im Tal darf dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen, schließlich gibt es irgendwann sogar die Möglichkeit andere Bewohner zu heiraten und eventuell, je nach Gender-Konstellation der Beziehung, Kinder zu bekommen oder welche zu adoptieren. Dafür ist es wichtig auf Geburtstage der Bewohner zu achten und immer fleißig an Veranstaltungen teilzunehmen. Und das ist immer noch nur ein Teil dessen, was dieses Spiel alles bietet. Ich sagte ja bereits, es ist erschreckend.

Und so schaue ich meiner Frau dabei zu, wie ihr digitales Konterfei Tag für Tag die Beete gießt, deren Erzeugnisse erntet, diese verkauft, etwas Holz hackt, um das Haus und den Hof zu erweitern, die Kühe melkt, die Hühner füttert, angeln geht, nochmal eiligst zum Supermarkt rennt, weil wieder irgendwer Geburtstag hat und Abends mit gezücktem Schwert in eine Mine hinabsteigt. Zur Abwechslung darf man hier sogar Monster jagen. „Stardew Valley“ scheint mir ein komplexes Spiel zu sein, das sich bei all seinen Aktivitäten intuitiv spielen lässt. Das ist großartig.

Der Kater beschwert sich ernsthaft, weil ich vor zwei Minuten aufgehört habe ihm das Nackenfell zu kraulen. Nach nur zwei Stunden! Die Zeit vergeht recht schnell bei „Stardew Valley“. Im Spiel, wie im realen Leben und wenn es bereits drei, viermal hieß „Nur noch einen Tag“, dann ist es draußen auch ganz schnell mal dunkel. Aber das sind die besten Spiele und langweilig ist das Zugucken dabei auch nicht. Außerdem habe ich so endlich eine Lösung gefunden, um neuen und abwechslungsreichen Inhalt in mein Blog zu schreiben, ohne dass ich dafür aufhören muss „No Man’s Sky“ zu spielen: Ich schreibe halt einfach weiter über das, was meine Frau so spielt. Im schlimmsten Fall also nur noch über „Stardew Valley“.

No Man's Sky: There And Back Again

Am 1. Januar 2017 in spiel nomanssky

Vorletzte Nacht, nach ungefähr 420 Sprüngen durch den Hyperraum bin ich endlich im gemeinsamen Sternensystem meiner Frau und mir angekommen: [HUB-119-K] Chrisubidon (046A:0080:0D6F). Leider nicht im echtem Leben, um zum Beispiel die Frauke Petrys, Donald Trumps und die ganzen anderen Terroristen und Idioten hinter uns zu lassen, sondern bloß in No Man’s Sky. Natürlich No Man’s Sky. Ihr kennt das mittlerweile. Nachdem meine Frau nach nur 80 Sprüngen im Galactic Hub angekommen war, hatte ich noch ein ganzes Stück vor mir, aber die Idee, mir mit ihr dort ein System zu teilen, fand ich eigentlich ganz amüsant. Also flog ich praktisch rückwärts durch die Galaxie von deren Zentrum hin zum Äußeren Rand. Dank dieser App war das relativ easy, aber lange hat es trotzdem gedauert. Und Rohstoffe hat es verbraucht wie nichts gutes. Ich habe das mal kalkuliert und hier aufgeführt:

  • 41.700 Thamium (danke für die toten Planeten, Hello Games)
  • 20.850 Heridium
  • 16.680 Zinc (ich hasse euch, Hello Games!)
  • 20.850 Plutonium
  • 20.850 Carbon
  • mindestens 120l zuckerfreie Cola

Das ist ziemlich genau die Menge, die ich brauchte, um überhaupt erst ins Zentrum der Galaxie zu kommen.

Am Ende bin ich aber angekommen und weil meine befestigte Basis noch im Zentrum stand, habe ich die Möglichkeit genutzt, um gleich nach der Ankunft im Hub via Teleporter wieder zurück ins Zentrum zu reisen. Dadurch habe ich jetzt eine funktionierende Transportverbindung über drölf Millionen Lichtjahre zwischen dem Hub und dem Zentrum. Ich wünschte, ich könnte anderen Spieler diese Transportverbindung entgeltlich zur Verfügung stellen. Dann könnte ich mir das Farmen sparen.

Das Hub zu erreichen ist dank der oben genannten App relativ easy. Dort ein bestimmtes System von einer bestimmten Person in einer Masse aus Entdeckungen verschiedenster Spieler zu finden, allerdings nicht. Dank meiner ausgefeilten Kartografie-Kenntnisse (ha, ha!) ist es mir aber gelungen, dieses Problem zu lösen: Mit Hilfe der Schwarzen Löcher. Die stechen aus der Masse an Sternen in der galaktischen Karte deutlich heraus und mit ihrer Hilfe habe ich mir eine Karte skizziert, die ihre relative Position zum Zentrum und zum gewünschten Zielsystem zeigt. Mit Plus und Minus habe ich außerdem gekennzeichnet, wie groß die Höhenunterschiede zum Zielsystem sind. Dazu muss man das ganze natürlich aus der Sicht der Person sehen können, die bereits im System angekommen ist. Da es sich dabei um meine Frau handelte, war das natürlich kein Problem. So konnte ich ihr System binnen kürzester Zeit aufspüren, nachdem ich es vergeblich mit den Bordmitteln und Glück fast eine halbe Stunde lang versucht habe.

Jetzt wird es Zeit, mit meiner Frau zusammen ein Drogen-Imperium im Galactic Hub aufzubauen. Die Farm in meinem Frachter, die ich zu diesem Zweck erheblich ausgebaut habe, gedeiht prächtig. Uns steht also eine rosige Zukunft bevor. Und nein, man kann sich in No Man’s Sky untereinander gar nicht sehen, wenn man zur selben Zeit auf dem selben Planeten verweilt. Aber das ist irgendwie auch egal.

Rogue One: A Star Wars Story

Am 26. Dezember 2016 in film starwars

So richtig lange ist das Blut die Tinte unter dem Vertrag zwischen George Lucas und Disney noch nicht trocken, die Marvel Cinematic Universe-Regelmäßigkeit an neuen Filmen ist bei Star Wars trotzdem schon eingekehrt. Kamen wir denn nicht eben noch alle ganz aufgeregt aus den Kinosälen und haben gerade erst Episode VII gesehen? Nein, das ist schon wieder ein Jahr her und fast auf den Tag genau 365 Tage später verlasse ich zum zweiten Mal das Savoy in Hamburg, nachdem ich dort einen neuen Star Wars-Film gesehen habe. Allerdings waren die Erwartungen bei „Das Erwachen der Macht“ gefühlt nur halb so groß, wie jetzt bei „Rogue One“. Erklären kann ich mir das nur mit einer gewissen Müdigkeit gegenüber Pre- und Sequels in der Star Wars Saga. Der erste Disney-Film der Reihe hat den Fokus verständlicherweise auf den Wiedererkennungswert gelegt, war daher letztendlich aber oft auch nur altbekanntes Material, welches einfach noch einmal sehr hübsch verpackt wurde. „Rogue One“, der bloß unter der Flagge einer „Star Wars Story“ segelt und nicht der Auftakt für eine weitere Trilogie sein muss, hat den Luxus, sich weniger um solche Dinge zu scheren. Ein kluger Schachzug für Disneys Kassen und in diesem Falle löblicherweise auch lohnend für uns.

Denn „Rogue One“ schlägt von der ersten Minute an eine andere Richtung ein. Anfangs tut er das für meinen Geschmack vielleicht noch etwas zu zügig. Dann, wenn er mir hastig die Protagonisten vorstellt und dabei gerade mal das absolut Wesentliche erwähnt. Als würde sich der Film selbst stressen, da er dieses mal ja in zwei Stunden wirklich alles erzählt haben muss. Das legt sich zum Glück, wenn die Geschichte ihren Lauf nimmt. Was dann kommt ist ein traditioneller Science Fiction Actionfilm, der das Beste aus den Achtzigerjahren mit der Technik der Gegenwart paart, und dabei kommt für mich das Großartigste heraus, was dieser teilweise arg gebeutelten Serie bis dato passieren konnte. Es spricht für das Team, wenn Elemente, die man bereits aus den anderen Episoden kennt, sprichwörtlich in einem anderen Licht erscheinen und plötzlich einzigartig in Szene gesetzt werden. Bereits der Trailer ließ vermuten, dass hier großer Wert auf die Ausleuchtung und das Farbenspiel gelegt wurde. Fast möchte ich sagen, dass dies ein Novum im Star Wars Universum ist.

Aber „Rogue One“ sieht nicht nur unglaublich gut aus, er macht mit seiner Geschichte um einen Haufen Guerillas auch auf eine ganz andere Weise Spaß. Wie schon in „Star Wars: The Clone Wars“ angedeutet und konsequent in „Star Wars: Rebels“ weitergeführt, verschiebt „Rogue One“ den Fokus weg von den edlen Jedi-Rittern mit ihrem hohen Output an Pseudo-Weisheiten und hin zu einer verwegener Randgruppe mit deutlichem Hang zum Terrorismus. Ein Hoch auf Felicity Jones, Diego Luna und den Rest des gelungenen Casts, der den mutigen Weg dieser Produktion dabei so unterhaltsam trägt. Am besten haben mir hier Wen Jiang und Donnie Yen gefallen, deren gegensätzliche Persönlichkeiten wie eine Metapher auf die Unterschiede zwischen dem eher brachialen „Rogue One“ und den traditionellen Werten der Saga wirken. Und dann gibt es noch die bekannten Gesichter, mit denen so wunderbar glaubhaft eine Brücke zur klassischen Trilogie geschlagen wird, dass man sich als Episode Eins bis Drei eigentlich bloß noch in einer Ecke schämen müsste. Eines dieser bekannten Gesichter dreht dann auch im Finale noch mal so richtig auf und ich hatte so ein wenig das Gefühl, dass es dort etwas zu kompensieren gab. Ich war ob des epischen Einschlags dieser Szene wirklich den Tränen der Freude nah. Spätestens dann wird aber auch klar, dass alle sieben vorangegangenen Filme im Vergleich zu „Rogue One“ von nun an die Kinderfilme der Reihe sind.

Natürlich gibt es auch in diesem Film mehr als eine Parallele zu bekannten Elementen aus dem Star Wars Universum. Seien es nun die vielen Anspielungen oder die bekannten Strukturen im späteren Verlauf der Geschichte. Aber all das hält sich doch eher bedeckt und wäre in meinem Fall bloß meckern auf sehr hohem Niveau. So bleibt für mich der schlimmste Patzer tatsächlich der, dass Gareth Edwards nicht auch noch die nächsten Star Wars Filme drehen wird. In einem Jahr werden wir sehen, ob ich da eines besseren belehrt werde.

Das vielleicht Beste aus 2016

Am 23. Dezember 2016 in ansage spiel serie film

Jetzt ist es passiert! Ich habe dieses Jahr so dermaßen wenig Filme gesehen, dass eine Top Drei überhaupt nicht aussagekräftig wäre. Das liegt aber nicht nur daran, dass ich wegen einer Überfokussierung auf 3D und einem Mangel an Originalvorstellungen kaum noch ins Kino gehe, sondern vor allem an der Tatsache, dass es viel zu viele gute Serien gibt, die Frau Donswelt und ich in unserer Freizeit einfach lieber gucken.

Und so bleibt mir hier nichts anderes übrig, als lediglich einen Lieblingsfilm des Jahres zu küren, damit das Verhältnis wieder stimmt. Kurz und knapp, denn die Gründe für meine Auswahl finden sich eh schon jeweils in den verlinkten Texthäppchen. Ach ja: Mein Film des Jahres 2016 lief 2015 schon auf diversen Filmfesten, bevor er dieses Jahr regulär irgendwo ins Kino kam. Aber das ist mir egal. Dieses Jahr am besten gefallen hat mir:

Too Late

John Hawkes kantiges Goldene-Jahre-Hollywood-Gesicht ist dabei das I-Tüpfelchen in jeder Szene.

Serien gab es wie gesagt viele und für mich als zahlender Esel auch noch welche, die bereits länger auf dem Markt, aber nicht auf meinen Plattformen vorhanden waren. Zum Beispiel die zweite und meiner Meinung nach viel großartigere Staffel von True Detective. Oder die jeweils dritte Staffel von Ray Donovan und Elementary. Auch die aktuellen Produktionen, wie Die Brücke, Bojack Horseman, Mr. Robot oder zuletzt Dirk Gently zeugten von hoher Qualität. Und es gab dank Netflix sogar die eine oder andere Nischenkost, wie etwa das kauzige Midnight Dinner: Tokyo Stories. Die unangefochtene Top Drei wäre aber wohl:

Preacher

So überzeugt wie diese erste Folge hat mich zuletzt der Pilot von Mr. Robot.

Stranger Things

Mit einer Atmosphäre wie zu Spielbergs magischen Zeiten, einem Soundtrack wie aus der Feder des Altmeisters John Carpenter und Teenagern, die scheinbar direkt aus Goonies/Poltergeist/Stand By Me/etc entliehen sind, ist Stranger Things Fanservice für Achtziger Kids am laufenden Band.

Hibana: Spark

Die Zielgruppe von Hibana auf Netflix dürfte sich zahlenmäßig mit einer Gruppe Einradfahrer auf einem Harley Davidson-Treffen decken, aber hey: Noch dürfte das fast egal sein, denn es zählt, den Katalog so voll zu packen, dass er die Konkurrenz übertrifft.

Gespielt habe ich eine Menge, aber vieles nur halbherzig, weil meine Gedanken quasi immer nur bei einem Spiel und dessen schier unendlichem Universum waren. Und es immer noch sind. Das ist unfair, denn vieles war so gut, dass es hier erwähnt werden muss: The Last Guardian, Ronin, Darkest Dungeon, Abzû, Fire Watch, Unravel und, und, und. Am Ende teilten sich aber vor allem drei Titel mein Herz und meine kostbare Zeit:

No Man’s Sky

Ich bin nicht Mark Watney und das hier ist nicht der scheiß Mars.

Hyper Light Drifter

Ich gehe fest davon aus, dass mich spätestens der finale Obermotz eines besseren belehrt, wenn er mir das Selbstbewusstsein, Tränen der Erniedrigung und andere Flüssigkeiten aus dem Körper drückt, wie aus einer überreifen Frucht. Haha … ha … Ah!

P.S.: Ich habe ihn mittlerweile besiegt!

Overwatch

Overwatch ist ein Spiel, von dem ich gar nicht wusste, wie lange ich darauf gewartet habe.

Und ja: No Man’s Sky ist das beste Spiel der Welt.