No Man's Sky: There And Back Again

Am 1. Januar 2017 in spiel nomanssky

Vorletzte Nacht, nach ungefähr 420 Sprüngen durch den Hyperraum bin ich endlich im gemeinsamen Sternensystem meiner Frau und mir angekommen: [HUB-119-K] Chrisubidon (046A:0080:0D6F). Leider nicht im echtem Leben, um zum Beispiel die Frauke Petrys, Donald Trumps und die ganzen anderen Terroristen und Idioten hinter uns zu lassen, sondern bloß in No Man’s Sky. Natürlich No Man’s Sky. Ihr kennt das mittlerweile. Nachdem meine Frau nach nur 80 Sprüngen im Galactic Hub angekommen war, hatte ich noch ein ganzes Stück vor mir, aber die Idee, mir mit ihr dort ein System zu teilen, fand ich eigentlich ganz amüsant. Also flog ich praktisch rückwärts durch die Galaxie von deren Zentrum hin zum Äußeren Rand. Dank dieser App war das relativ easy, aber lange hat es trotzdem gedauert. Und Rohstoffe hat es verbraucht wie nichts gutes. Ich habe das mal kalkuliert und hier aufgeführt:

  • 41.700 Thamium (danke für die toten Planeten, Hello Games)
  • 20.850 Heridium
  • 16.680 Zinc (ich hasse euch, Hello Games!)
  • 20.850 Plutonium
  • 20.850 Carbon
  • mindestens 120l zuckerfreie Cola

Das ist ziemlich genau die Menge, die ich brauchte, um überhaupt erst ins Zentrum der Galaxie zu kommen.

Am Ende bin ich aber angekommen und weil meine befestigte Basis noch im Zentrum stand, habe ich die Möglichkeit genutzt, um gleich nach der Ankunft im Hub via Teleporter wieder zurück ins Zentrum zu reisen. Dadurch habe ich jetzt eine funktionierende Transportverbindung über drölf Millionen Lichtjahre zwischen dem Hub und dem Zentrum. Ich wünschte, ich könnte anderen Spieler diese Transportverbindung entgeltlich zur Verfügung stellen. Dann könnte ich mir das Farmen sparen.

Das Hub zu erreichen ist dank der oben genannten App relativ easy. Dort ein bestimmtes System von einer bestimmten Person in einer Masse aus Entdeckungen verschiedenster Spieler zu finden, allerdings nicht. Dank meiner ausgefeilten Kartografie-Kenntnisse (ha, ha!) ist es mir aber gelungen, dieses Problem zu lösen: Mit Hilfe der Schwarzen Löcher. Die stechen aus der Masse an Sternen in der galaktischen Karte deutlich heraus und mit ihrer Hilfe habe ich mir eine Karte skizziert, die ihre relative Position zum Zentrum und zum gewünschten Zielsystem zeigt. Mit Plus und Minus habe ich außerdem gekennzeichnet, wie groß die Höhenunterschiede zum Zielsystem sind. Dazu muss man das ganze natürlich aus der Sicht der Person sehen können, die bereits im System angekommen ist. Da es sich dabei um meine Frau handelte, war das natürlich kein Problem. So konnte ich ihr System binnen kürzester Zeit aufspüren, nachdem ich es vergeblich mit den Bordmitteln und Glück fast eine halbe Stunde lang versucht habe.

Jetzt wird es Zeit, mit meiner Frau zusammen ein Drogen-Imperium im Galactic Hub aufzubauen. Die Farm in meinem Frachter, die ich zu diesem Zweck erheblich ausgebaut habe, gedeiht prächtig. Uns steht also eine rosige Zukunft bevor. Und nein, man kann sich in No Man’s Sky untereinander gar nicht sehen, wenn man zur selben Zeit auf dem selben Planeten verweilt. Aber das ist irgendwie auch egal.