Mr. Robot

Am 3. Juli 2015 in serie

Die erste Episode der neuen TV Serie Mr Robot gab es im nordamerikanischen iTunes Store gratis. Das ist bei neuen Serien oft so und ein Grund, warum diese Platform immer noch mein Fenster zur Film und TV Welt ist. Wenn ich mich zurückhalten würde, müsste ich sagen, dass Mr. Robot das großartigste seit Breaking Bad ist. Uff! Kein Scheiß. Das Teil hat mich förmlich umgehauen. Es stimmt einfach alles. Das Setting, unsere vernetzte, gläserne Gegenwart, die Hauptfigur, ein schizophrener, soziopathischer Hacker, der Drogen konsumiert und dieses ungewisse Rätseln, was echte Gefahr und was Einbildung ist. Wahnsinn. Gestern gab es nun endlich die zweite Episode. Gekauft habe ich sie bereits. Aber jetzt habe ich Angst davor, sie heute Abend anzuschauen. Bereits der Pilot ist mir so ans Herz gewachsen, dass ich einfach will, dass mir die Serie weiterhin gefällt. Das ist toll, denn neuen Serienstoff gibt es heutzutage ja zuhauf und vieles schaue ich mir dank Netflix auch an, ohne dass es jetzt so richtig meinen Geschmack trifft. Jetzt sitze ich hier und tippe diese Zeilen auf meinem Telefon, esse gesalzene Honigmandeln und würde, in freudiger Erwartung der zweiten Folge, am liebsten wieder mit dem Nägelkauen anfangen. Fakt ist, dass, wenn die Serie nun mit den folgenden Episoden abstürzen würde, das Bild des Piloten in meinem Kopf ein anderes wäre. Ich wüsste weiterhin, dass dieser ganz großartig war, beim Versuch mich zu erinnern würde aber immer das Gesehene der folgenden Episoden mit einfließen. Ich könnte ja einfach aufhören weiter zu schauen, würde dann aber auch nie erfahren, ob mir die Serie danach nicht vielleicht sogar noch besser gefallen hätte, weil sie ihre Qualität hält oder gar noch besser wird. Es ist ein Drama. Und das Drama wird weitergehen. Heute abend. Auweia.

Update: Passt!