Message From The King

Am 8. August 2017 in film

An dieser Stelle im Blog wollte ich eigentlich einen Text über den Film „Message from the King“ schreiben. Immerhin ist es die erste Netflix Eigenproduktion, die ich mir seit Adam Sandlers Verbrechen an der Menschlichkeit namens „Ridiculous Six“ getraut habe anzuschauen. Aber, und hier darf der geneigte Leser gerne und in düsterer Vorahnung etwas Luft durch die Zähne ziehen, ich weiß überhaupt nicht was ich da schreiben soll. Dieser Film hat nämlich weder Höhen noch Tiefen. Es ist beinahe so, als fahre man mit dem Auto gemütlich durch Schleswig Holstein. Da ist das Aufregendste halt der Geschwindigkeitshügel in der 30-Zone. In einer Zeit, in der Netflix offensichtlich noch bereit ist, das Geld jedem zuzustecken, der ohne zu zögern den Geburtstag des CEOs aufsagen kann, wird hier ausgerechnet das kleine Einmaleins des Rachefilms ausgespielt. Da ändert auch Marvels Schwarzer Panther in spe nichts dran, wenn die potentiellen Höhepunkte der Produktion mit hohen Erwartungen und einer Fahrradkette starten, dann aber eher auf Knöchelhöhe, also dem Niveau von Marvels Iron Fist, vorüberziehen. So bleibt die größte Überraschung die, dass die Damsel am Ende nicht gerettet werden muss, und das Beste ist leider nur der Fakt, dass Adam Sandler nicht mitmacht.

Gut, das sollte ich nicht unterbewerten.