Maggie

Am 27. Oktober 2015 in film

Einen Schwarzenegger Zombiefilm würde ich normalerweise nicht einmal mit Asbesthandschuhen anfassen, aber der 99-Cent Film der Woche war bei iTunes nun mal Maggie und damit seit Wochen der Erste, der vom Klappentext her so etwas wie Interesse bei mir weckte.

Maggie ist Zombieapokalypse mal anders. Überraschend ruhig und damit auch überraschend gut. Ambiente Klavierklänge untermalen eine kaputte Welt mit Menschen, die versuchen, damit klarzukommen, dass nichts mehr so sein wird, wie es mal war. Kein Überlebensdrama, keine Horden von Untoten.

Der Film ist wie eine traurige Platte, die man an einem verregneten Herbstabend auflegt, es dann irgendwie total schön findet und am Ende so richtig scheiße drauf ist. Die Maggie Platte hat gegen Ende aber leider einen Sprung. Anstelle eines knallenden Abgangs, wiederholt es sich zum Finale hin zweimal zu oft, bevor dann doch endlich mal Schluss ist. Aber kein guter Schluss. Der wäre zehn Minuten vorher perfekt gewesen, wenn Arnies Figur so etwas wie Eier vom Drehbuch spendiert bekommen hätte. Hat er aber nicht. Die 99 Cent waren trotzdem gut angelegt.