Kung Fu Jungle & The Clones of Bruce Lee

Am 21. Februar 2015 in film

Kung Fu Film-Abende sind wellige Filmabende. Für den Einstieg wählten wir The Clones of Bruce Lee oder Die Zwillingsbrüder von Bruce Lee.

Die Story, ha, ha, sorry … das Script, ha, nee. Die To-Do Liste oder was auch immer den Ablauf dieses Streifens im Vorfeld bestimmte war sehr, sehr kurz. Und total dämlich. Bruce Lee ist tot, war FBI Agent und seine DNA wird drei frisch verstorbenen Doppelgängern injiziert, damit das FBI weiterhin was von seinem besten Mann hat. Holla. Besser wird’s nicht. Nach zwanzig Minuten haben wir nicht mehr richtig aufgepasst und gefühlt hat die Erzählung da auch aufgehört und es wurde halt bloß noch gekämpft. Jeder gegen Bruce Lee Eins, Zwei oder Drei.

Die Ausstattung des Films ist top: Verkleidete Billardtische als futuristische Laborgerätschaften und eine diabolische Karaoke-Maschine. Nein, im Ernst: Das war nichts. Warum das in zig Sprachen erschien weiß wohl niemand so richtig. Gegen dieses Machwerk wirkt Ghost Rider 2 wie ein Citizen Kane.

Der zweite Film unseres Kung Fu Abends, Kung Fu Jungle war nicht nur 35 Jahre jünger sondern auch Welten besser. Donnie Yen geht ja immer. Wenn dann der Film auch noch in jeder Szene wunderschön koloriert aussieht und dank Blu-ray mit einem Kontrast aufwartet, der die Szenen schon ein wenig surreal wirken lässt, dann macht das richtig Spaß. Hinzu kommen tolle Choreographien, ein mächtiger Action-Flow und Baoqiang Wang als krasser Serien-Killer. Passt.