Hallo Mastodon

Am 23. August 2018 unter ansage

Ich habe mir eine Zwangspause auf unsozialen Netzwerken verordnet und kehre Twitter und Instagram erst einmal für unbestimmte Zeit den Rücken. Habe ich beides bereits vor einiger Zeit gemacht und ganz ehrlich hielt sich der Spaß seit meiner Rückkehr in Grenzen. Instagram verschlimmbessert seit einiger Zeit den Dienst hin zur Filterblase und setzt den Fokus auf die Stories, wofür es mir deutlich an Drang zur Selbstdarstellung fehlt. Twitter äfft Instagram nach und ist daher nur noch über die Apps von Drittanbietern zu benutzen, die allerdings immer weiter ausgeschlossen werden. Da frag ich mich halt, warum ich mir das überhaupt noch antue. Vor allem, weil Mastodon eigentlich alles besser macht. Eben weil es keiner Bande von Verbrechern gehört und Open Source ist und verdammt nochmal alle Beiträge in chronologischer Reihenfolge zeigt, für alle, die keine Marketing-Labor-Ratte sein wollen. Warum also nicht? Weil die Mehrheit bei Twitter bleiben wird, denn dort haben sie ihre Kreise gefunden und möchten diese auch behalten. Verstehe ich gut. Auch die alte Whatsapp-Ausrede „Das haben halt alle“ ist nicht von der Hand zu weisen. Ich persönlich versuche es aber trotzdem und habe daher mein altes Mastodon-Konto entstaubt und werde fortan unter mastodon.social/@donswelt aktiv sein. Sprich: Essen und Raumschiffe posten. Und natürlich Katzen. Katzen müssen sein.