Das vielleicht Beste aus 2016

Am 23. Dezember 2016 in ansage spiel serie film

Jetzt ist es passiert! Ich habe dieses Jahr so dermaßen wenig Filme gesehen, dass eine Top Drei überhaupt nicht aussagekräftig wäre. Das liegt aber nicht nur daran, dass ich wegen einer Überfokussierung auf 3D und einem Mangel an Originalvorstellungen kaum noch ins Kino gehe, sondern vor allem an der Tatsache, dass es viel zu viele gute Serien gibt, die Frau Donswelt und ich in unserer Freizeit einfach lieber gucken.

Und so bleibt mir hier nichts anderes übrig, als lediglich einen Lieblingsfilm des Jahres zu küren, damit das Verhältnis wieder stimmt. Kurz und knapp, denn die Gründe für meine Auswahl finden sich eh schon jeweils in den verlinkten Texthäppchen. Ach ja: Mein Film des Jahres 2016 lief 2015 schon auf diversen Filmfesten, bevor er dieses Jahr regulär irgendwo ins Kino kam. Aber das ist mir egal. Dieses Jahr am besten gefallen hat mir:

Too Late

John Hawkes kantiges Goldene-Jahre-Hollywood-Gesicht ist dabei das I-Tüpfelchen in jeder Szene.

Serien gab es wie gesagt viele und für mich als zahlender Esel auch noch welche, die bereits länger auf dem Markt, aber nicht auf meinen Plattformen vorhanden waren. Zum Beispiel die zweite und meiner Meinung nach viel großartigere Staffel von True Detective. Oder die jeweils dritte Staffel von Ray Donovan und Elementary. Auch die aktuellen Produktionen, wie Die Brücke, Bojack Horseman, Mr. Robot oder zuletzt Dirk Gently zeugten von hoher Qualität. Und es gab dank Netflix sogar die eine oder andere Nischenkost, wie etwa das kauzige Midnight Dinner: Tokyo Stories. Die unangefochtene Top Drei wäre aber wohl:

Preacher

So überzeugt wie diese erste Folge hat mich zuletzt der Pilot von Mr. Robot.

Stranger Things

Mit einer Atmosphäre wie zu Spielbergs magischen Zeiten, einem Soundtrack wie aus der Feder des Altmeisters John Carpenter und Teenagern, die scheinbar direkt aus Goonies/Poltergeist/Stand By Me/etc entliehen sind, ist Stranger Things Fanservice für Achtziger Kids am laufenden Band.

Hibana: Spark

Die Zielgruppe von Hibana auf Netflix dürfte sich zahlenmäßig mit einer Gruppe Einradfahrer auf einem Harley Davidson-Treffen decken, aber hey: Noch dürfte das fast egal sein, denn es zählt, den Katalog so voll zu packen, dass er die Konkurrenz übertrifft.

Gespielt habe ich eine Menge, aber vieles nur halbherzig, weil meine Gedanken quasi immer nur bei einem Spiel und dessen schier unendlichem Universum waren. Und es immer noch sind. Das ist unfair, denn vieles war so gut, dass es hier erwähnt werden muss: The Last Guardian, Ronin, Darkest Dungeon, Abzû, Fire Watch, Unravel und, und, und. Am Ende teilten sich aber vor allem drei Titel mein Herz und meine kostbare Zeit:

No Man’s Sky

Ich bin nicht Mark Watney und das hier ist nicht der scheiß Mars.

Hyper Light Drifter

Ich gehe fest davon aus, dass mich spätestens der finale Obermotz eines besseren belehrt, wenn er mir das Selbstbewusstsein, Tränen der Erniedrigung und andere Flüssigkeiten aus dem Körper drückt, wie aus einer überreifen Frucht. Haha … ha … Ah!

P.S.: Ich habe ihn mittlerweile besiegt!

Overwatch

Overwatch ist ein Spiel, von dem ich gar nicht wusste, wie lange ich darauf gewartet habe.

Und ja: No Man’s Sky ist das beste Spiel der Welt.