52Games: Burning Down The House

Am 14. Juni 2016 in spiel

Um das Projekt gleich mit einem großen Knall zu starten, heißt das erste Thema dann auch „Burning Down The House“. Explosionen, Feuer, Qualm … oder vielleicht inspiriert das Thema Euch doch zu etwas ganz anderem?

Beim ersten Thema der diesjährigen #52Games-Aktion von Zockwork Orange muss ich daran denken, wie selten ich in Videospielen immer noch ganze Häuser niederbrennen, einreißen oder sonst wie platt machen darf. Schaut euch Overwatch an: Ein Traum von einem Spiel, aber im Höchstfall darf ich dort mal eine Holzkiste oder ein Fass im Vorbeigehen zerschießen. Wie viel schöner wäre das Spiel, wenn irgendwann ein Torbogen, ein Dach oder eine ganze Mauer einstürzen würde und es am Ende wirklich so aussähe, als hätten sich zwölf bis an die Zähne bewaffnete Irre bekämpft? Nicht so berechnend wie etwa bei der übelsten Wortschöpfung dieses Jahrhunderts, der Levolution in Battlefield 4, sondern so wie in den goldenen Jahren der Havoc-Engine! Ein breites Grinsen überzog jedes Mal mein kleines pyromanes Gesicht, wenn deren Logo am Anfang eines Spiel auftauchte. Dann war klar, dass zumindest was kaputt gehen könnte! Ein Titel dieser Zeit, der schon damals alle negativen Eigenschaften eines Open World-Spiels zu bieten hatte, war Mercenaries: Playground of Destruction auf der Playstation 2. Das Spiel in einem nordkoreanischem Krisengebiet war moralisch zweifelhaft und absolut keine Augenweide. Aber es ging sehr viel kaputt. Und dann, im Licht der Flammen und in Wolken von Rauch, war es stellenweise auch wieder sehr schön. Also, wenn man das mag, wenn was in Spielen explodiert. Ich mag das.

Eigentlich wollte ich genau hier ausnahmsweise mal einen Screenshot platzieren. Aber es gibt keine wirklich hübschen Screenshots von Mercanaries. Bloß hässlichen Pixelbrei. Ich schwöre aber, dass das damals gut aussah, wenn was explodierte. Echt jetzt!