Astroneer Wallpaper

Am 8. Juli 2018 unter spiel illustration

Astroneer Wallpaper

Gerüchten zufolge haben Tausende meinen Beitrag zu Astroneer an dieser Stelle im Netz gelesen. Sagt der Trump. Jetzt spielt ihr es alle, aber könnt auch dann nicht genug davon bekommen, wenn ihr im Starbucks „arbeitet” und einen Soja-Latte trinkt? Kein Problem: Ich habe drüben bei Telegraph ein paar Hintergründe mit der Astroneer Systemkarte für eure Notebooks gebastelt. Viel Spaß damit!


Astroneer

Am 30. Juni 2018 unter spiel

Im Zeitalter prozedural generierter Videospielwelten ist es schick, mit Zahlen um sich zu werfen, deren Länge uns schon damals im Mathematikunterricht verunsicherten, weil wir eigentlich viel lieber „Esel“ auf dem umgedrehten Taschenrechner schreiben wollten. Die virtuelle Milchstraße in Elite Dangerous hat 400 Milliarden Sternensysteme. Alle Galaxien in No Man’s Sky zusammen kommen auf stolze 18 Trillionen. Vorhang auf für Astroneer, ein Weltraumerkundungsspiel in charmanter Low-Poly Optik. Das hat im derzeitigen Entwicklungsstadium genau ein Sonnensystem und das besteht aus lediglich fünf Planeten und einem Mond. Alles Zahlen, die ich schon damals in Mathe direkt verstanden habe.

Trotz der nicht vorhanden scheinbaren „Unendlichkeit“ bereitet mir dieses Spiel seit über einer Woche große Freude. Astroneer ist ein Sandbox Spiel, zu dessen Beginn ihr auf einem erdähnlichen Planeten ausgesetzt werdet. Hier gilt es, die Umgebung zu erkunden, fremdartige Materialproben zu sammeln, Rohstoffe abzubauen und neue Technologie über praktische 3D-Drucker herzustellen. Letzteres erleichtert euch mit der Zeit die ersten Punkte und führt irgendwann dazu, dass ihr den Planeten über ein selbstgebautes Raumschiff verlassen könnt. Neue Rezepte für den Drucker schaltet ihr dazu über Bytes frei, die sich immer dann aufladen, wenn Materialproben in dafür vorgesehenen Laboreinheiten untersucht werden. Das Ganze klingt so in drei Sätzen aufgeschrieben viel einfacher, als es im Spiel tatsächlich ist. Zum einen, weil die nötige Luft zum Atmen nur über ein selbst gebautes Sauerstoff-Netzwerk zur Verfügung steht, und zum anderen, weil jede Technologie auch Strom benötigt. Das Sauerstoff-Netzwerk muss also stetig ausgebaut werden, um weiter in die fremde Welt vorzudringen, und auch der lokale Stromkreis will gepflegt werden, damit all die fancy Elektronik am Ende nicht auf dem Zahnfleisch kriecht, weil der Treibstoffspender, die Laboreinheit, die Waschmaschine, der Haartrockner und der Drucker gleichzeitig laufen.

Während das Stromproblem auf dem ersten Planeten noch als eher zweitrangig einzustufen ist, ändert sich das, sobald ihr die Wiege der Astroneer-Menschheit verlassen habt und erfolgreich auf einem der Nachbarmonde-/planeten gelandet seid. Hier müsst ihr nämlich ohne die niemals versiegende Stromquelle des Exo-Habitat Starter Packs auskommen, welches euch freundlicherweise zu Beginn des Spiels zur Seite steht. Wer dann ganz cool und vorbereitet seine ersten Solarzellen aufbaut, dem vergeht das smarte Grinsen spätestens, wenn die Sonne das erste Mal untergeht und sämtliche Maschinerie links und rechts zum Erliegen kommt.

Jedes druckbare Objekt weist eine Art Magnetstecksystem auf. Hier gibt es je nach Größe einen, zwei oder vier Stecker. Die Objekte können entsprechend dieser Stecker nur auf Tischen oder an Gegenständen aufgebaut werden, die ebenfalls dieses System aufweisen. Ein mittlerer Tisch mit einem Doppelstecker lässt also eine Technologie mit einem Doppelstecker oder zwei kleinere Geräte mit jeweils einem Einzelstecker zu. Dieses System kommt nicht nur bei elektronischen Geräten, sondern auch beim Lagern von Rohstoffen zum Tragen. Ob ihr also eine Laboreinheit auf einem Tisch aufstellen könnt, der Sitz auf den Rover passt könnt oder die Probe Gestein mit dem Shuttle zu transportieren ist, hängt immer von diesem Stecksystem ab.

Bis zur vollständig funktionierenden Basis mit allem Drum und Dran kann es schon mal etwas länger dauern und auch zu Verlusten kommen. Dutzende Mal bin ich in Stürmen erstickt, wurde von fremdartigen Pflanzen vergiftet oder stürzte unvorsichtig einen Berg hinab. Die zweifelhaften Höhepunkte meines Daseins in Astroneer machen zweifellos die Momente aus, in denen ich mich zu weit von einer Sauerstoffquelle entfernt habe, weil ich mir noch dieses eine seltsame leuchtende Objekt ansehen wollte, bevor ich dann mit leeren Lungen zusammenbrach. Oder die erfolgreiche Landung auf einem Planeten, bei der ich aber nicht genügend Treibstoff getankt hatte, um wieder zu meiner Basis zurückzufliegen und nicht genügend Rohstoffe mitnahm, um dort ein neues Lager aufzubauen.

Dennoch blickte ich gestern Abend auf dem Trabanten des Starterplaneten stolz auf meine erste komplett von Null aufgebaute Basis mit unabhängiger Stromversorgung, die sich tagsüber mit Sonnenenergie auflädt und nachts aus Batterien gespeist wird. Das ist ein gutes Gefühl. Auch, wenn Tag und Nacht auf diesem Bröckchen gerade mal drei Minuten dauern und dieses Setup auf den anderen Planeten in Astroneer viel weiter ausgebaut werden müsste. Aber: Babyschritte. Heute Abend ist der nächste Planet dran. Und Charles Darwin kichert schon wieder. Höre ich doch.

Astroneers Alpha Version befindet sich noch in der Entwicklung, kann aber bereits auf PC und Xbox One gekauft und gespielt werden.


Telegram Sticker: Day of the Ninja

Am 26. Juni 2018 unter ninja illustration

Day of the Ninja Telegram Sticker!

Moment! Bevor ihr jetzt hochschreckt und denkt ihr habt den Sommer verpennt, da heute offensichtlich schon der fünfte Dezember ist: Nein, nein. Alles ist gut. Ich habe lediglich die ersten Feierlichkeiten zum diesjährigen Tag des Ninja (ichtigster Feiertag des Jahres, leider immer noch nicht international anerkannt) vorverlegt und nebenbei noch dazu beigetragen, die Popularität des Messengers Telegram zu pushen. Weil Whatsapp ist doof und wir benutzen es ja alle nur, weil unsere doofen Freunde es halt auch benutzen. Nicht mehr lange! Denn jetzt gibt es für Telegram die Day of the Ninja Sticker! Zehn Sticker, mit denen ihr ab jetzt all eure Emotionen in Telegram Chats kuntun könnt. Klickt dazu einfach auf den und fügt die Sticker in der Telegram App hinzu. So einfach und so schwarz! Und nun: Schleicht euch!


Was ist das Galactic Hub?

Am 14. Juni 2018 unter spiel nomanssky waswiewo

Galactic Hub Pride Logo

Am 24. Juli, kurz vor dem zweijährigen Jubiläum des besten Spiels der Welt bekommt dieses mit dem sogenannten NEXT Update einen ausgereifteren Mehrspielermodus, und viel wichtiger, auch eine Xbox One Version. Aber, und hier wäre jetzt der geeignete Platz für ein Reaktions-Gif mit misstrauischer Aussage, ebenfalls auch PVP: Player versus Player. Misstrauisch, weil das eigentlich so gar nicht in das hypnotisierende und lethargieschwangere Bild des Spiels passt. Aber ich bin zuversichtlich, dass Hellogames, deren Updates zu No Man’s Sky bisher durchweg großartige Neuerungen mit sich gebracht haben, es auch dieses Mal schaffen und mich nicht enttäuschen werden. So oder so: Das Spiel bleibt höchstwahrscheinlich eine der größten Spielwiesen unter der Sonne und das birgt zwei große Fragen: „Wie finde ich da überhaupt Spieler, gegen die ich kämpfen kann?“ und „Was, wenn ich gar nicht kämpfen will, aber mit anderen zusammen die Galaxie entdecken will?“. Ich weiß natürlich nicht, was NEXT hier noch anders macht, aber eines kann ich zu beiden Antworten jetzt schon ganz klar sagen: Fliegt zum Galactic Hub!

Was ist denn das Galactic Hub?

Gut, dass ihr fragt. Das Galactic Hub ist ein Zusammenschluss mittlerweile mehrerer hundert Spieler, die es sich zum Ziel gemacht haben, eine festgelegte Region in der ersten Galaxie von No Man’s Sky (Euclid) zu besiedeln, sie gemeinsam irgendwann einmal vollständig zu entdecken und alle wichtigen Entdeckungen für die Nachwelt festzuhalten. Der Urknall für die Entstehung des Projekts, und hier schrieb das Leben wieder einmal die schönsten Geschichten, war ausgerechnet eine Excel-Datei. Irgendein findiger Spieler hat sich im Programmcode der PC-Version von No Man’s Sky auf die Suche nach dem Geheimnis des prozeduralen Universums gemacht und ist dahinter gekommen, wie das Spiel die Sternenkarte interpretiert. So war es mit Hilfe des Skripts möglich seine Position in der jeweiligen Galaxie zu bestimmen. Da hat es nicht lange gedauert und der Pilgrim Stern wurde ins Leben gerufen. Ein Sternensystem im Alphaquadranten oder, um es einfacher auszudrücken: „oben links“ auf der Karte. Aus dem Skript hat Spieler Pahefu irgendwann die Pilgrim Star Path Web App entwickelt und fortan war es relativ einfach, bestimmte Ziele im Spiel anzusteuern.

Die Betonung liegt hierbei deutlich auf „relativ“. Im Gamma Quadranten, also „unten links“ auf der Karte der Galaxie, hat sich daraufhin das Galactic Hub Projekt entwickelt. Von allen gegründeten Zivilisationen im Spiel neben der sogenannten Amino Gruppe so ziemlich die größte Vereinigung von Spielern in diesem virtuellen Universum. Das Hub hat einen Vorstand, der gewichtige Entscheidungen trifft, es gibt Verhaltensregeln, es gibt eine reichlich gefüllte Wiki und einen Redditkanal, in dem Teilnehmer des Hubs gemeinsam diskutieren und sogar Mehrspieler-Veranstaltungen planen. Kurzum: Das Hub baut die Möglichkeiten des Spiels über dessen Grenzen hinaus aus. Erfolgreich. Stellt euch vor, ihr sucht ein bestimmtes Schiff. Raumschiffe sind bei No Man’s Sky ebenfalls prozedural generiert und somit an Sternensysteme gebunden. Im Hub gibt es viele Spieler die eventuell genau das Schiff, das ihr sucht, bereits gefunden und gegebenenfalls sogar schon in der Wiki dokumentiert haben. Gleiches gilt für ein Multitool oder eine Technologie, also ein Upgrade für eure Schiffe und Werkzeuge. Vielleicht wollt ihr aber auch endlich mal ordentlich Geld im Spiel haben, dann besucht im Hub doch einfach eine der vielen Farmen, die andere Spieler gebaut haben und erntet dort wertvolle Resourcen, die ihr an Ort und Stelle verkaufen könnt. Oder ihr möchtet einfach mal mit Leuten reden, während ihr zusammen einen Planeten erkundet. Das ist jetzt schon möglich und ebenfalls im Hub am schnellstens organisiert.

Oder und jetzt komme ich zu NEXT, ihr habt keinen Bock, dass euch jemand hinterrücks angreift und eure Sachen stiehlt, denn ihr seid ja gerade absichtlich nicht in Sea of Thieves sondern in No Man’s Sky. Auch dann sollte das Hub erst einmal eine sichere Anlaufstelle sein, denn dort befindet sich bereits jetzt eine Polizeistaffel in Gründung. Und falls ihr doch schon richtig Lust habt, euch mit einer Horde gleichgesinnter auf schwächere Zivilisationen zu stürzen (schließlich seid ihr ja Menschen), dürfte das Hub ebenfalls genau das Richtige für euch sein. Den auch jetzt schon gibt es Kriege, die hauptsächlich rund um das Hub stattfinden und derzeit noch über Entdeckungen geregelt werden. Das wird mit der Option von PVP sicherlich noch weiter ausgebaut.

Interessant, wo liegt denn das Hub?

Wie bereits gesagt befindet sich das Hub in der linken, unteren Hälfte der ersten Galaxie, der Euclid. Es gibt auch bereits Hubs in anderen Galaxien, aber hier soll es nur über das Euclid Ur-Hub gehen, welches auch am höchsten besiedelt ist. Dort gibt es eine Region namens Shungka Void. Diese und die umliegenden zehn Regionen bilden zusammen das Galactic Hub. Angrenzende Region werden Huburbs genannt und zählen mehr oder weniger dazu. Die Position des Hub ist nicht endgültig, denn bei großen Updates in No Man’s Sky wird das Universum mitunter neu generiert. Dies ist bereits einmal passiert und hatte eine riesige Völkerwanderung des gesamten Hubs zur Folge. Das alte, sogenannte Legacy Hub befindet sich ein paar tausend Lichtjahre weiter weg vom aktuellen Standpunkt und erfreut sich großer Beliebtheit bei virtuellen Archäologen, da es sich im Gegensatz zu vielen anderen Spielen bei den Schauplätzen in No Man’s Sky tatsächlich um von Spielern gebaute und verlassene Gebäude handelt. Die genaue Adresse des Hubs im nativen Format lautet XXXX:0082:0D55:001D, der erste Wert ist für die Navigation irrelevant, der Zweite gibt beispielsweise die Höhe an. Die beiden letzten sind X und Y Achse auf einer von oben gesehenen dreidimensionalen Karte. Klingt erstmal kompliziert, ist aber egal.

Äh, okay. Aber wie komme ich jetzt zum Hub?

Grundsätzlich gibt es zwei Methoden: Entweder ihr navigiert dorthin oder ihr transportiert euch über ein Portal ins Hub. Ersteres ist deutlich komplizierter aber auch eine Reise bei der der Weg das Ziel sein kann. Letzteres erfordert mindestens 14 von 16 Portal-Glyphen, die ihr im Spiel gefunden haben müsst.

Wie komme ich über ein Portal dorthin?

Adressen können über Glyphen an Portalen eingegeben werden. Ihr benötigt 14 von 16 Glyphen für die Adresse des Portsystems im Hub. Die Glyphen findet ihr an Gräbern, deren Position ihr von sogenannten Reisenden für 200 Nanites kaufen könnt. Reisende findet ihr in Gebäuden oder Raumstationen. Habt ihr die 14 Glyphen bereits entdeckt müsst ihr lediglich auf einem Planeten ein Portal ausfindig machen. Nutzt dazu den Signal-Scanner und ermittelt die Position eines Monolithen. An diesem Monolithen müsst ihr dann ein der Rasse entsprechendes Relikt opfern und bekommt dafür die Position eines Portals angezeigt. Dort angekommen gebt ihr folgende Adresse ein und schreitet hindurch:

Galactic Hub Portal Adresse

Ihr befindet euch jetzt in HUB1-!$-1D TopOfTheTree2, dem Port System des Galaktischen Hubs. Da euer Raumschiff in No Man’s Sky nicht mit durch das Portal kommt, dürft ihr hier mit Hilfe des Signal-Scanners nach Belieben eine der umliegenden Grundbasen scannen und diese übernehmen.

Achtung #1: Dies ist nach der Etikette des Hubs nur in diesem Port System gestattet! In jedem anderen System gilt die Regel: Eine Basis pro System!“

Achtung #2: Wenn ihr eine neue Basis übernehmt, löscht ihr automatisch eure alte Basis!

Habt ihr eine Basis übernommen, könnt ihr wieder zurück durchs Portal gehen, steigt in euer Raumschiff, fliegt zur nächsten Raumstation und beamt euch von dort zurück zu euerer neuen temporären Basis und von da an seid ihr offiziell und mit Raumschiff im Hub angekommen. Jetzt gilt es ein noch unentdecktes System zu finden und euch dort mit einer eigenen Basis niederzulassen. Das war die einfache und ehrlich gesagt zu empfehlende Methode.

Wie navigiere ich denn zum Hub?

Das ist deutlich komplizierter und eigentlich auch nicht mehr nötig. Wenn ihr euch aber etwas beweisen wollt oder generell gerne lange in Spielen unterwegs seid, nur zu. Wir hatten ja damals nichts und mussten auf diese Weise in No Man’s Sky zum Hub kommen. Diese elitäre Erfahrung ist jetzt optional.

Auf geht es. Zuerst müsst ihr einen Signal-Scanner bauen. Aktiviert ihr den Scanner, gibt dieser eure galaktische Position preis: XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Was hier zählt sind die letzten drei durch Doppelpunkte getrennte Werte. Diese gebt ihr in der Pilgrim Star Path App im Punkt „User Position“ ein und bekommt daraufhin eure relative Position zum Hub, dem Zentrum und dem alten Pilgrim Stern angezeigt. Des weiteren zeigt die App die zu erwartende Anzahl von Sprüngen, die Höhenkorrektur und die Richtung, in die ihr euch relativ zum Zentrum (der hellste Stern im Hintergrund der Sternenkarte) ausrichten müsst, bevor ihr springt. Sind letzteres zum Beispiel 15 Grad nach Links, richtet ihr in der Sternenkarte des Spiel euren Blick auf das helle Zentrum aus und versucht dann die Kamera so genau wie möglich 15 Grad nach links zu drehen. Dann bewegt ihr euch vorwärts durch die Karte und sucht euch ein System, mit dem ihr möglichst weit in eben diese Richtung springt. Je nach Ausgangspunkt macht ihr das dann zehn bis 400 mal. Das klingt verrückt, funktioniert aber.

Wichtig ist, dass ihr regelmäßig landet und eure Position am Scanner überprüft, damit ihr seht ob die Richtung stimmt und ob ihr vielleicht über das Ziel hinausgeschossen seid. Das ist der komplizierte Teil und ich gebe zu, recht einfach erklärt, aber im Grunde ist es auch nicht mehr. Genau könnt ihr diese Methode im offiziellen Dokument auf Englisch in der Wiki nachlesen.

Was ist denn dieses Black Hole Roulette?

Ah, gute Frage. Das Black Hole Roulette ist eine kleine Hilfe, um die eigene Startposition für die Reise zu verbessern. Es ist zwar Schummeln, aber es ist weit weniger schlimm als beispielsweise die Speicherdatei zu verändern. Schwarze Löcher transportieren den Spieler auf einem Radius um das Zentrum zu einer zufälligen neuen Position. Die Distanz zum Zentrum bleibt dabei bis auf ein paar tausend Lichtjahre die Gleiche, es ist so aber möglich in den Gamma Quadranten zu kommen, wenn ihr zum Beispiel sonst aus dem Alpha-, Beta- oder Deltaquadranten starten würdet. So spart man Sprünge und Zeit. Befindet ihr euch im Zentrum der Galaxie bringt euch ein Sprung durch ein Schwarzes Loch natürlich nichts, da der Radius um das Zentrum logischerweise immer kleiner wird, je näher ihr diesem steht. Das Roulette in dieser Technik bedeutet folgendes: Fliegt ein System mit einem Schwarzen Loch an (jede Region hat eins) und landet dort in der Raumstation, um euren Spielstand zu speichern. Fliegt dann in das Schwarze Loch und landet bei der Ankunft direkt auf dem ersten Planeten um eure Position zu scannen. Diese gebt ihr dann in der Pilgrim Star Path App ein. Seid ihr nahe genug am Hub, könnt ihr eure Reise starten, wenn nicht ladet ihr den vorletzten Speicherpunkt einfach neu und springt daraufhin erneut durch das Schwarze Loch. Das macht ihr dann solange, bis euch eure Ausgangsposition für die lange Reise als geeignet erscheint.

Äh … was?!

Genau. Nutzt einfach die Methode mit dem Portal.

Wir sehen uns im Galactic Hub!


Deadpool 2

Am 31. Mai 2018 unter film oberlippenbarthouse

Den ersten Deadpool verstand ich als Kritik auf die Industrie der Superheldenfilme und deren gelegentlich sehr ausladende, generische Ausschweifung in allzu belanglose CGI-schwangere Superduelle, die in bekannte wie kompakte Geschichten zu Stangenware verarbeitet sind. Das Problem: Während sich Thor, Iron Man, die X-Men und allen voran Logan weiterentwickelt haben, litt Deadpool abseits des bitterbösen Humors und dem bis dato in Superheldenfilmen unbekannten Grad an Gewaltdarstellung an genau diesen Problemen und ist damit mittlerweile sozusagen eine Parodie auf sich selbst und die Avengers vor Thanos.

Das wurde mit Teil Zwei tatsächlich in die richte Richtung korrigiert. Denn genau wie der Humor nochmal großartiger und die Gewalt noch blutiger geworden ist, passieren jetzt auch mal Dinge, die nicht komplett vorhersehbar sind. So hatte ich bei Deadpool 2 nun endlich auch das Gefühl, einen Film aus dem X-Men Universum zu sehen, obwohl sich der Kern der Mutanten Prominenz natürlich weiterhin rar macht und Fox sich hüten wird, die Verbindung hier enger zu schnüren als eine stichelnde Bemerkung aus dem Munde Deadpools.

Das ganze gipfelt in zwei köstlichen Szenen im Abspann, die an Selbstironie kaum zu überbieten sind. So ist Deadpool 2 für mich der Überraschungshit des bisherigen Jahres und definitiv eine Empfehlung für alle, die den Humor des ersten Teils vertragen und die sich nicht an überzogenen Gewaltszenen stören.